Förderungen für energieeffiziente Sanierungen

Seit dem 22.02.22 nimmt die staatliche  KfW-Bank wieder neue Anträge für die Energieeffizienz-Förderung an. Ende Januar hatte die Bundesregierung diese Förderung vorübergehend gestoppt. Dies sorgte für gehörig Kritik, weshalb das Programm teilweise wieder aufgenommen wurde.

An wen richtet sich die BEG

Durch die Bundesförderung erhalten Eigenheimbesitzer Unterstützung bei der Sanierung ihrer Immobilien, welche sich in einem schlechten energetischen Zustand befinden. 

Durch die immer größer werdende Bedeutung von Photovoltaik steigt das Interesse von Wohnungs- und Hausbesitzern ihre Immobilie auf den aktuellen energetischen Stand zu bringen. Neben Privatpersonen können auch Unternehmen und Kommunen Subventionen erhalten.

Was wird durch die BEG geförder?

Künftig können also wieder Fördermitte für die energieeffiziente Sanierung von Häusern und Wohnungen beantragt werden, sofern es sich zu einem Umbau zum Effizienzhaus beziehungsweise Effizienzgebäude handelt. Bis zum unerwarteten Stopp im Januar wurden die Effizienzhaus-Stufen 40, 55, 70, 85 und 100 gefördert. Nach aktuellen Angaben bleiben die Förderbedingungen für Sanierungsmaßnahmen “unverändert”.

Was ist ein "Effizienzhaus"?

Die Effizienzhaus-Stufen dienen als Orientierungsmaßstab, wie viel Energie ein Haus verbraucht. Je kleiner die Kennzahl ist, desto geringer ist der Energiebedarf und desto höher ist der Wert dieser Immobilie. Die Effizienzklasse ist ein immer wichtiger werdender Bestandteil von Neubauten, weshalb der Staat diese als positiven Beitrag zur Klimawende fördern möchte.

Wie ist der energetischen Zustand deutscher Bestandsbauten aktuell?

Circa zwei Prozent der Häuser in Deutschland befinden sich in der besten Stufe A+, die noch strenger ist als die Stufe A, in der das Effizienzhaus 40 eingruppiert ist. Gebäude der Effizienzklasse 55 sind Teil der Klasse B. Der Durchschnitt der Wohngebäude in Deutschland erreicht nur die Effizienzklasse E und verbraucht rund das Vierfache an Energie welche ein  Gebäude der Stufe A verbraucht. Fast jedes fünfte Gebäude in Deutschland hat nur Stufe H, was als die schlechteste gilt. Es ist unabdingbar den energetischen Zustand deutscher Bestandsbauten zu verbessern. Zum einen für Immobilienbesitzer, zum anderen um dem Klimawandel aktiv entgegenzuwirken. 

Wie viel Geld steht zur Verfügung?

In der vergangenen Woche stellte die Bundesregierung zusammen mit dem Haushaltsausschuss des Bundestags neue Fördermittel für effiziente Gebäude in Höhe von 9,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Laut Wirtschaftsministerium, soll die Fördersumme sowohl für bereits gestellte Altanträge, die vor dem 24. Januar gestellt wurden, als auch für die neu gestellten Anträge genutzt werden.

Was wird künftig nicht mehr gefördert?

Die EH55-Förderung von Neubauten ist mit dem neuen Förderpaket zum 24. Januar endgültig eingestellt worden. Diese Energieeffizienzklasse hat sich laut Experten bei neuen Gebäuden bereits als Standard etabliert. Sie gilt als einfach zu erreichen und wird deshalb von dieser Förderung ausgeschlossen.

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