Köln stärkt Photovoltaik-Förderung

Zukünftig möchte die Stadt Köln die Solarförderung innerhalb der Stadt erheblich verbessern. Schon bald soll ein Kilowatt 250€ Förderung bringen und die Leistung der Anlagen soll auf 50kW angehoben werden. Die neue Förderstruktur bringt ein essenzielles Puzzleteil im Bezug auf die Verbesserung des Klimas. Es handelt sich um ein 20 Millionen Euro schweres Förderprogramm, mit dem Name „Gebäudesanierung und Erneuerbare Energien – Klimafreundliches Wohnen“. Ein wichtiger Bestandteil der Förderung ist die ebenfalls neue Leitlinie, welche den Klimaschutz bei Neubauvorhaben verbessern soll.
Für die Photovoltaik bedeutet das, attraktivere Bedingungen. So steigt der Förderbetrag von 150 Euro auf 250 Euro pro Kilowatt-Peak (kWp) Anlagenleistung. Auch die maximal geförderte Anlagenleistung steigt von 30 auf 50 kWp. Damit fördert die Stadt Köln zum Beispiel die Installationen einer PV-Anlage mit einer Anlageleistung von 10 kWp mit 2.500 Euro.
Ein neuer Schritt ist außerdem die Batteriespeicher-Förderung. Hier können zusätzliche Zuschüsse beantragt werden. Die finalen Vorlagen sollen am 17. März 2022 durch den Ausschuss „Umwelt und Grün“ entscheiden, wie genau das Ganze dann aussieht.
Das oberste Ziel, welchem diese Maßnahmen zu Füßen liegen ist „Klimaneutrales Köln bis 2035“. Hier soll die Gesamtstrategie bis zum Sommer diesen Jahres vollständig vorliegen. Neben der PV-Förderung gerät ebenso die Förderung der Blockheizkraftwerke und die Verwendung umweltgerechter Dämmstoffe in den genaueren Blick. Hierbei wird bei den Hauseigentümer*innen angefangen: sie sollen motiviert und unterstützt werden, bei ihren Immobilien auf klimafreundliches Wohnen umzusteigen.

Klimaneutral bis 2035

„Das gesamte Handeln der Verwaltung ist darauf ausgerichtet, bis zum Jahr 2035 ein klimaneutrales Köln zu schaffen“, sagt Oberbürgermeisterin Henriette Reker. „Klar ist, dass wir dieses Ziel nicht allein erreichen können, sondern die Unterstützung aller Kölner*innen brauchen. Im Sektor Energieerzeugung muss der Umstieg auf saubere Energie besonders beschleunigt werden, um die Klimaziele noch rechtzeitig erreichen zu können. „Mit dem neuen Förderprogramm schafft die Stadt Köln ein Angebot, um den Umstieg finanziell noch attraktiver zu machen.“ Insbesondere das in Köln besonders große Potential für den Ausbau von Photovoltaik auf Dachflächen soll dadurch angekurbelt und ausgenutzt werden.

Durch den plötzlichen Stopp der staatlichen Förderungen am 24. Januar 2022 werden die Förderbestandteile, die auf die Bundesförderung aufsetzen und einen entsprechenden Fördermittelbescheid voraussetzen, zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme in Kraft gesetzt. Anträge sollen in Zukunft auch schneller online gestellt werden können.

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*Aufgrund der erhöhten Nachfrage an Photovoltaik und der damit verbundenen Marktsituation, benötigen wir aktuell deutlich mehr Zeit für die Bearbeitung neuer sowie bestehender Projekte