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Erstellt am 11. Juli 2023
Von Sophie Blumberg

Wallbox – E-Auto laden leicht gemacht

Mit dem Kauf eines E-Autos sind Sie bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Geld sparen und Klimaschutz gegangen. 

Nun folgt der nächste Schritt für noch mehr Unabhängigkeit und Ersparnisse: Ihre eigene Wallbox, um mit Ihrer PV-Anlage grünen Strom zum Laden Ihres Elektroautos zu nutzen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen!

Was ist eine Wallbox?

Zum Laden von E-Autos kann eine Wandladestation (Wallbox) genutzt werden – eine Ladestation für Elektroautos, welche an einer Wand oder Säule befestigt wird. Die Station stellt die Verbindung zwischen Auto und Stromnetz her – umso besser, wenn Sie über Ihre PV-Anlage eigenen Strom produzieren!

So können Sie nicht nur Ihre Haushaltsgeräte mit Strom versorgen, sondern kostengünstig und entspannt Ihr E-Auto laden. 

Jetzt E-Auto effizient, sicher und schnell mit eigenem Solarstrom tanken

Gleich nach der Anschaffung eines E-Autos stellt sich die Frage: Wie kann ich die relativ langen Ladezeiten am besten in meinen Alltag integrieren? Die Antwort lautet: Mit einer eigenen Ladestation direkt bei Ihnen in der Garage! So können Sie die Ladezeiten in Ihren Alltag einplanen, am besten tagsüber. Denn auch wenn Sie über einen Speicher verfügen, reicht dessen Kapazität meist nicht aus, um das Auto vollständig zu laden. Das bedeutet, Sie würden zusätzlich Strom aus dem Netz beziehen. Perfekt für einen entspannten Sonntagmorgen bei Ihnen daheim.

 

Der Großteil der deutschen E-Auto Besitzer*innen lädt bereits mit einer eigenen Wallbox Zuhause, um die Ladezeiten an öffentlichen Säulen zu umgehen. Übrigens: Das Laden über eine herkömmliche Haushaltssteckdose ist nicht empfehlenswert, da diese nicht auf eine so hohe Stromlast ausgelegt sind. Im schlimmsten Fall kann es zu Überhitzungen oder sogar Bränden kommen.

Daher ist eine Wallbox empfehlenswert – beispielsweise unsere Modelle! Hier finden Sie unsere PV-Anlagen mit Wallbox. So können Sie günstig und schnell eigenen Solarstrom tanken!

 

Welche ist die beste Wallbox für eine PV-Anlage? Dies hängt ganz von Ihren Bedürfnissen, sonstigem Stromverbrauch sowie Ihrem E-Auto ab. Am besten Sie vereinbaren heute noch eine kostenlose Beratung mit einem unserer Energiefachberater.

 

Aber wie viel kann man denn jetzt eigentlich konkret sparen?

In unserem Rechenbeispiel lässt sich erkennen: Bereits drei Solarmodule liefern genug Energie, damit Ihr E-Auto pro Jahr mit einer Fahrleistung von 5.670  km entspannt und kostenfrei geladen werden kann! So können Sie nicht nur bares Geld sparen sondern auch einen bedeutsamen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

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Wie funktioniert eine Wallbox?

Ihre Wallbox ist mit einer Halterung an Ihrer Garagenwand befestigt. Diese schützt die Wallbox vor Staub und Nässe und ist brandsicher.

Eine Wallbox hat je nach Marke ein oder zwei Ladepunkte für Wechselspannung. Diese sind mit einem Ladekabel verbunden, welches den Strom in Ihr E-Auto fließen lässt. Je nach Autotyp gibt es unterschiedliche Stecker. Aber keine Sorge: Wenn Sie Ihr E-Auto und damit den Steckertyp wechseln möchten, können Sie mit entsprechenden Adaptern Abhilfe schaffen. 

Ihr Auto benötigt Gleichstrom (DC), aus dem Verteilernetz kommt jedoch Wechselstrom (AC). Der Strom muss demzufolge vorher vom On-Board-Ladegerät (AC-Laden) oder von der Ladestation (DC-Laden) umgewandelt werden, damit Ihr E-Auto richtig laden kann.

Im oberen Teil der Wallbox finden Sie LED-Anzeigen, welche Sie darüber informieren, wie weit der Ladevorgang vorangeschritten ist. Die Wallbox verfügt über einen separaten Netzwerkanschluss, beispielsweise an Ihre eigene PV-Anlage. Das sogenannte Gehirn der Wallbox ist der EVCC – der electric vehicle charge controller, welcher den Ladevorgang steuert. Er kommuniziert mit dem E-Auto und bestimmt den Ladevorgang sowie die Ladeleistung. Weiterhin gibt es integrierte Schutzgeräte, die dafür sorgen, dass es nicht zu einer Überhitzung oder ähnlichem kommt. Ein Zähler nimmt auf, wie viel Strom in das Auto fließt.

Wallbox Förderung  

Im Herbst 2023 gab es die nach wenigen Stunden ausgeschöpfte Wallbox-Förderung für die private Nutzung. Das neue KfW-Förderprogramm startete mit 500 Millionen Euro Fördergeld vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Fördergegenstand war eine kombinierte Unterstützung für PV-Anlagen, Solarstromspeicher und Wallboxen. Der erste Teil der Förderungssumme ist bereits ausgeschöpft, im Laufe des Jahres 2024 soll der zweite Teil des Geldes ausgeschüttet werden. Ob dies wirklich geschieht, scheint im Moment noch unklar. 

Fazit

  • Mit Ihrer PV-Anlage laden Sie kostenfrei Ihr Auto auf
  • Eine eigene Wallbox ist die einfachste, schnellste, günstigste und sicherste Ladeoption für Ihr E-Auto
  • Abstimmung der Wallbox auf Ihr E-Auto ist erforderlich (Ladeleistung, Stecker, Kabel)

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim entspannten Laden mit Ihrer eigenen Wallbox!

Sie interessieren sich für E-Autos? Lesen Sie gern auch unseren Blogbeitrag zum Thema Hybrid, Plugin-Hybrid und Elektroautos – wo liegt der Unterschied?

 

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